Das Projekt

Straßenansicht Maria-HilfInmitten des Stadtkerns von Bornheim liegt das geschichtsträchtige und denkmalgeschützte ehemalige Klostergebäude Maria Hilf. 1838 vom Unternehmer und späteren Bürgermeister der Stadt Bornheim Franz Witthof (16.01.1816 - 29.10.1870) als Tapetenfabrik errichtet, wurde es 1883 von seiner Witwe Katharina Witthof, geb. Froitzheim, an die Genossenschaft der Cellitinnen nach der Regel des hl. Augustinus übergeben. Der Kölner Schwesternorden nutzte fortan das Gebäude als Kloster, Kinder- und Altenheim und erweiterte es zu diesem Zwecke in mehreren Stufen zum heutigen Komplex. Seit zwei Jahrzehnten ist der Orden in neue Räumlichkeiten umgezogen. Seither wurde es von mehreren Mietern, dem LVR und einem Kindergarten der Stadt Bornheim genutzt.

Am 4. Mai 2011 erwarben wir das Gebäude im Rahmen einer Zwangsversteigerung und planen dort zusätzlich zum Kindergarten und den Räumlichkeiten des LVR ca. 90 moderne Apartments in den Größen von 30 m² - 45 m² einzurichten. Ein Großteil dieser Wohnungen wird im Rahmen des neu gegründeten Boardinghouse Bornheim für mittelfristige Mietzeiträume angeboten.

Durch seine zentrale Lage im Ortskern und der damit verbundenen guten Verfügbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, aber auch von Restaurants und kulturellen Einrichtungen, liegt das ehemalige Kloster in einer äußerst attraktiven Wohngegend. Hinzu kommt die Nähe zu den beiden Großstädten Köln und Bonn, die sowohl über die nur wenige Minuten entfernte Autobahn A555, als auch über Bahn- und U-Bahn-Haltestellen in unmittelbarer Nähe, schnell zu erreichen sind. Mit Mietpreisen deutlich unter dem Niveau dieser beiden Städte, ein idealer Standort für Singlehaushalte und Studenten.

Eine ruhige Atmosphäre hinter dicken Klostermauern in einer verkehrsberuhigten Gegend leistet zusammen mit einem großen Garten hinterm Haus einen weiteren Beitrag zum besonderen Reiz dieses zukünftigen Wohnkomplexes.

Sanierung in 3 Phasen

In insgesamt 3 Bauphasen wird in den kommenden 5-6 Jahren das ehemalige Klostergebäude grundsaniert und dabei in eine moderne Wohn- und Gewerbefläche umgestaltet. Zusätzlich sollen ein Theater errichtet und das bereits zuvor betriebene Boardinghouse professionell ausgebaut werden.

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Konzept zur Gestaltung des Klosters

Nachdem der Umbau des Schwesternwohnheims bereits in vollem Gange ist, geht es nun auch beim eigentlichen Klostergebäude los.

Die beiden, an die Kapelle angrenzenden Flügel werden, ebenso wie das Wohnheim, umfassen umgestaltet. Im Innenraum werden im Untergeschoss und im 1. und 2. OG Appartements eingerichtet. Von den ersten Planungen abweichend, fallen diese nun etwas größer aus, wodurch nun statt 90 nur noch etwa 60 Wohneinheiten auf dem Gelände geschaffen werden. In den 3 Etagen werden 14 davon untergebracht. Zusätzlich wird der westliche Flügel in den beiden Obergeschossen zur gewerblichen Nutzung, z. B. Büroräume, umgebaut.

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3D-Ansichten vom Kloster

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Der Aufwand hat sich gelohnt! In über 6-wöchiger, mühsamer Kleinstarbeit wurden Kloster und Gelände kurz nach Erwerb genauestens vermessen. Jede Wand, jede Tür und jedes Fenster wurden von Vermessungsingenieuren und Architekten abgemessen und die exakte Position bestimmt. Digital erfasst, lassen sich diese Daten nun nutzen, um wunderbare 3D-Modelle zur künftigen Gestaltung des Komplexes zu generieren. Die alten Pläne von 1992 hatten hierfür bei weitem nicht die erforderliche Detailliertheit und entsprachen in einigen Teilen auch nicht mehr dem heutigen Zustand.

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